Sonntag, 19. November 2017

Die Uhr zurückgestellt - auf Herbstwanderwetter

Irgendwie konnten und wollten wir uns mit dem Saisonende und dem Schneepfotsch nicht abfinden und sind nochmals den Herbst einfangen gegangen...
...bei unserer ersten Tour fahren wir mit dem Postauto hoch nach "Loco" im Onsernonetal ...
... wo uns ein Spähtherbstwetter der Sonderklasse erwartet....
.... ja, so lass ich es mir gefallen ...
.... wir sind auf dem Säumerpfad "Via delle Vose" unterwegs.....
.... der uns im ersten Abschnitt ganz schön steil in eine Schlucht führt...
.... die Bergdörfer da sind nämlich an die Steilhänge geklebt....
.... fast unten beim Wasser - "Niva" mit der uralten Weinpresse ...
....und ganz unten finde ich etwas überaus zeitgemässes......
... die erst im Frühjahr 2016 eröffnete Holz-Brücke über die "Isorno", die alte Steinbücke hat ehemals ein Hochwasser mitgerissen....
.... und schon gewinnen wir wieder an Höhe.....
....uiii, da geht es ganz schon arg in die Tiefe....
... regelmässig treffen wir auf Schutzbauten für die ehemals Reisenden.....
....die immer auch als Bildstock ausgestaltet sind.....
.....auf diesem Säumerweg erfährt man/hund wirklich spannendes aus vergangener Zeit..
.... enorm wie aufwendig dieser Weg nehmenals angelegt wurde.....
...... und heute instand gehalten wird...
.....  gut dass sich die Kastanienwälder sich nun lichten..
... so können wir ausgiebig die prächtigen Ausplicke geniessen .....
... und die Herbstfarben kommen auch wieder besser zur Geltung.....
... bei "Vosa" geht es langsam wieder Talwärts.....
... vorbei an einem Waschplatz der seinesgleichen sucht....
... leider haben wir die heutigen Treppenstufen nicht mitgezählt...
.... "Intragna"  unser heutiges Ziel, der markante  Kirchenturm soll der höchste im Tessin sein.
Tourendaten: Die eher kurze Tour von nur 6 Km, 270 m Aufstieg und 620 Abstieg hat es in sich, nicht umsonst schwanken die Zeitangeben von 2-4 Stunden.

Montag, 13. November 2017

"Erinnerung" Traumhafter Herbsttag am Schallenberg

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich "DREI" und so will ich euch auch unsere dritte Emmntaler Wanderung vom 1. Nov. nicht vorenthalten - obwohl aktuell da oben wohl eher Schneeschuhlaufen angesagt ist...
.... wir starten in Süderen-Oberei am Schallenberg - eine Panoramawanderung wird versprochen......
... und staunen wie reich der Sommerflor noch an den schmucken Bauernhäusern blüht.....
.... und natürlich fehlt das liebe Vieh auf den weitläufigen Weiden  nicht, diese gehören wohl zum Hof "Hinterboden"...
.... die erste Wegstrecke führt etwas unerwartet steil in die Höhe ...
...dafür werden wir mit einer ganz besonderer Sicht auf die grossen  "Berner" entschädigt......
.... bei  dieser Bergsicht möchte man da fast  "Kuhlein" sein...
... wir haben heute jedoch noch ein weiteres Stück  Anstieg auf dem Plan ....
... und oben angelangt - "ach du verrückte Neune" -  der Aufstieg hat sich aber echt gelohnt....
... Schrattenflue,  Brienzer Rothorn und Hogant in seiner ganzen Pracht....
... und das bei einem traumhaften, milden  Wetterchen...
.... die Aussicht beim Triangulationspunkt "Naters" lässt nicht nur mir die Schnauze offen stehen....
... weit bis zur Jurakette reicht nordwärts der Blick (hab natürlich wieder bis zu meiner Hundehütte gesehen)..
... und natürlich zu all den vielen Hügeln des Emmentals, sogar die Alpen des "Rämisgummen" sind leicht li. gut zu erkennen...
... eine Ecke zum sich hinsetzen und eine ausgiebige Genusspause einzulegen....
... doch irgendwann gilt es den weiteren Weg unter die Pfoten zu nehmen...
..... mit speziellen Hinguckern am Wegrand wie dieser Stadel bei "Hinternaters"...
... oder dieses Alpgebäude beim "Gabelspitz"....
.... heute gehören wir wirklich wieder einmal zu den "Glückkindern"...
.... inmitten in dieser herrlichen Landschaft bummeln zu dürfen...
... und das alles auf sehr gepflegten Wegen....
... sowie einem Panorama das seinesgleichen sucht...
... bevor wir über Alpweiden wieder zu unserem Ausganspunkt zurückkehren haben wir  auf der Sonnenterrasse, des sehr empfehlenswerten "Rest. Schallenberg-Gabelspitz", den wunderbaren Tag hoch leben lassen und "Danke" gesagt für die heuer echt tolle Herbst-Wandersaison..
Tourendaten: Gut 9 Km. mit 370 Höhenmeter die so 2 3/4 reine Wanderzeit benötigen.  Wir sind begeistert vom Panorama da oben und werden ganz bestimmt wiederkehren.

Montag, 6. November 2017

Nochmals ins Emmental

Irgendwie zieht es uns diesen Herbst wiederholt ins Emmental...
.... heute starten wir in Langnau i.E.....
.... und via "Gartegg" wollen wir hoch zur Howacht, die auch Hochwacht genannt wird....
...bei der "Gartegg" werde ich von den "Einheimischen" sehr neugierig begrüsst und willkommen geheissen...
.... irgendwie sind die wohl von mir so faszienert weil wir die gleiche Fellfarbe haben...
.... die Aussicht von ihrer Weide ist auch nicht ohne ....
.... und schon nähern wir uns, nach einem etwas schweisstreibenden Aufstieg,  dem ersten Etappenziel....
.... der Howacht, da haben wir leckeren Bergblumenhonig für Herrchen gepostet....
... auch da steht das Jungvieh mir Spalier und begleitet mich übermütig noch ein ganzes Stück des Weges - zum Glück hinter dem Zaun........
..... auf der "Hinterscheidegg"  wird der Weg echt gemütlich....
.... und doch muss ich mich erst hinsetzen......
... um die herrliche Fernsicht auf mich wirken lassen (leider ist Frau Dunst an diesem Tag etwas zu dominant)....
.... doch auch das nähre Umland hat da einiges zu bieten...
...zum Beispiel diesen reichen Gemüseacker auf über 1 000 m, (immerhin schreiben wir heute den 31. Oktober).....
... und weiter vorbei an typischen Bernerhöfen, dieses befindet sich oberhalb des "Hüpfboden", und nennt sich "Oberlinggummen"....
.... ein Blick hinüber zur Hügelkette die von der "Lüderen" bis zum zum "Napf" führt, einer der Höfe zu unseren Füssen nennt sich "Hühnerbachbühl", die Namen da sind wirklich orginell....
.... tia, tia, jetzt wird es wieder echt spannend - wir sind beim "Hegeloch" angelangt...
... eine ganz spezielle Geschichte erzählt uns dieses Tunnel. Neben dem Urnerloch ist es wohl einer der ersten Tunnel der Schweiz. Der Tunnel wurde 1839/40 durch die Bauern der Umgebung mit altem Bernpulver ausgesprengt. Quelle dazu
... nun geht es gemütlich - auf dem wohl uralten Güterweg - dem Gyrsgrat entlan..
... so lieben es meine Pfoten.....
.... vorbei dem sehr schön gelegenen Alpstall des "Vordergirsgrat" (für ganz viele Ortsbezeichnungen sind da unterschiedlichen Schreibweisen vorzufinden, wie Gyrsgrat/Girsgrat)....
... echt staun - was sehe ich denn da am Horizont.....
.... "Schrattenflu", "Brienzer Rothorn" und "Hogant"....
... an der Stelle sind wir nämlich nur eine gute Stunde Fussmarsch  entfernt vom "Rämisgummen" - unserer  letzten Tour..
.... heute steigen wir jedoch in Richtung Eggiwil ins Tal der Emme ab.....
.... vorbei an weiteren stattlichen Emmentaler Bauernöfen, auf dem Bild das Gehöft "Hintereggli".....
Tourendaten: Rund 13 Km mit 570m Auf- und Abstieg und gut vier Std. reiner Wanderzeit. Leider führen im ersten Teil einige Wegabschnitte über geteerte Strassenabschnitte, es lohnt sich beim Gyrengrat den westlichen Weg zu wählen auch wenn dadurch das Bergrestaurant Blappach ev. mit einem Umweg angepeilt werden muss.