Donnerstag, 25. April 2019

Sormattfall und Schloss Wilderstein

Mein Frauchen wollte unbedingt dieses Jahr die Kirschbaumblühte im Baselbiet nicht verpassen...
.... also wird Bubendorf los gezottelt....
... und durchstreifen den romantischen Wald am Siglisberg....
.... und gelangen bald an den Fluebach....
... aber hallo - am Bach würde ich wirklich gerne ohne Leine plantschen....
.... mein Frauchen hat ja den "Baumblick" und entdeckt da am Wegrand gleich sechs Riesenlebensbäume - wie die da wohl in den tiefen Wald gekommen sind - im feuchten Grund scheinen sie sich sichtlich wohl zu fühlen...
.... für uns wird es jetzt richtig stotzig....
... und nach einem etwas schmalen Felsband haben wir den Stormattfall gefunden...
.... auch wenn er heute wenig Wasser führt - ist er recht ansehnlich.....
... und gegen eine Erkundungspause  auch niemand etwas einzuwenden...
.... und schon zotteln wir gemütlich weiter....
...und dann wird es kurz wieder stotzig...
.... denn wir nähern uns dem Schloss Wilderstein....
...und wie der Namen treffend sagt, es tront auf einem wilden Stein....
.... von dieser Seite zeigt es sich schon etwas zugänglicher....
.....und der Schlosspark, mit einem sehr alten Baumbestand, lockt zu einen weiteren Bummel....
.... bevor wir am Schlossgut vorbei weiterziehen....
...zuerst durch eine echte Kirschbaumalle...
... blühende Kirschbäume gehören ja einfach zum Landschaftsbild dieser Gegend.....
.... doch Labiherzen mögen diesen Anblick noch lieber..
... irgendwann fallen meinem Frauchen die vielen mächtigen Eichen auf der Hochebene des Tafeljuras  auf.....
...die Tour entwickelt sich fast zu einer "bäumigen Tour", denn wir sind ungeplant in einen über 500jährigen, sehr grossen Eichenhein gelangt - ich glaub da werden wir nochmals vorbeikommen. Zudem habe ich von da eine hundige Legende apportiert.

"Der beschützende Hund im Wildensteiner Herrenholz
Um 1900 kehrte ein Landwirt nach einem Besuch bei seinen Angehörigen in Ziefen zu Fuss nach seinem Wohnort Lampenberg zurück. Sein Weg führte ihn über die Höfe Tannmatt, Grosstannen und Wildenstein nach Hause. ln der Abenddämmerung durchquerte er die ausgedehnten Waldungen des sog. Herrenholzes. Plötzlich wurde er gewahr, dass ein grosser weisser Hund neben ihm hertrottete. Als er ihm über seinen Rücken streichen wollte, griff seine Hand ins Leere. Der offenbar als Beschützer fungierende Hund begleitete den Mann – ohne je einen Laut von sich gegegeben zu haben – bis zum Waldausgang, von wo man die Lichter von Lampenberg sehen konnte, und war dann plötzlich verschwunden. Der Heimkehrer erzählte dieses ihm unerklärliche Erlebnis alsdann seinen Familienangehörigen und meinte, dieses Tier habe ihn wohl vor einem Wegelagerer beschützen sollen." Quelle
Tourendaten: Gemühtlicher Nachmittagsbummel mit knapp 8 Km und 270 Höhenmeter