Montag, 16. Oktober 2017

Durch die Rebberge am Bielersee

Schon länger war eine Rebbergtour auf der Pendenzenliste, da ist der Oktober wahrlich ein idealer Zeitpunkt dazu....
.... zur Anreise nutzen wir das Schiff.....
... das Wetter ist zwar solala..
...Frauchen, hast du den Regenschirm auch wirklich eingepackt......
.... denn wir wollen den ganzen Hang dort trüben zurückwandern (du hast es mir so versprochen)....
... in sehr speziellem Licht zeigen sich heute die Rebehänge....
.... das Kirchlein von Ligerz (der Rebbergweg soll ja auch ein alter Pilgerweg sein)....
... und Twann, das wohl bekannteste Weinbaudorf am Bielersee....
.... in Tüscherz fährt das Schiff ohne uns nach Biel weiter.....
.... denn wir wollen ja nun nach La Neuveville zurückpfoten....
... der erste Teil des Weges ist, für unseren Geschmack, etwas stark befestigt (dafür ist er Kinderwagen- und Rollstuhltauglich)....
... und die Zwibeiner stolpern weniger über ihre Füsse wenn sie sehr stimmungsvollen Aussichten geniessen.....
.... in Twann treffen wir überraschend auf die temporäre "Besenbeiz" der Winzer....





... da müssen wir einfach auch inne halten und geniessen, natürlich mit einem Gälschen "Twanner" (nö - ich habe davon nicht gelabbert, für mich gab es Kanienchen an Aloeverasülze).....

... ja, bei dem Ausblick lässt es sich sehr  gut Rasten ....
.... ein letzter - etwas wehmütiger Blick zurück - nach dem sehr Gastfreundlichen Twann....
.... und weiter auf breiten Pfaden....
..... und schon kommt die St Petersinsel in Blickfeld....
.... und "unser" Schiff - mit dem gleichen Namen - ist in der Zwischenzeit auch bereits aus Biel zurück....
... in der Zwischenzeit kann ich meine Pfoten sogar wieder auf Rasen setzten....
..... und wir nähern uns dem Kirchlein vom Ligerz....
..... in den Natursteinmauern wohnen die flinken Eidechsen die ich einfach nie einfangen kann...
.....an Stimmungsbilder geizt diese Tour wirklich nicht....
..... und das "Wetterchen" benimmt sich auch manierlich....
.. da sind ausgiebige "Guckepausen" einfach Pflicht....
.... für entsprechende  Zwischenverpflegung habe ich natürlich selber sorgen müssen...
...nööö Frauchen, es sind keine Trauben - die hast du mir ja verboten....
... gut gestärkt nehmen wir das letzte Teilstück nun unter die Pfoten (der Regenschirm durfte wirklich die ganze Tour im Rucksack bleiben)

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Aus dem Lötschental ins Rohnetal oder Glückskinder Teil II

Weil der Tag einfach so einmalig ist, steigen wir am Ende des Lötschentaler Höhenwegs - auf der "Faldumalp" nicht ins Tal ab.....
..... der Weg nach "Obere Meiggu" gluschtet nämlich sehr...
..... also weiter auf dem gemütlichen Höhenweg  ....
..... begleitet vom diesem Bergkoloss auf der anderen Talseite.....
...... langsam gewinnen wir nochmals an Höhenmetern...
.... und immer mehr zeigen sich die "Schnee Berge" im Rohnetal....
... derweil in unserem Rücken sich immer noch die aus dem  Lötschental zeigen....
... die Herbstfarben an den Hängen werden immer kräftiger...
..... einfach so herrlich....
....ich muss wieder einmal mit offener Schnauze inne halten und einen Rudumblick tätigen, auf der einen Seite der farbenprächtige Hang.....
.... im Rücken das Lötschental.....
.... und da wollen wir weiter....
... dazu benötige wirklich nochmals eine gehörige Portion Energie...
..... denn die vielen Eindrücke machen auch durstig....
.... langsam kommt die "Oberi Meiggu" in Sicht....
..... wieder ein so schönes Plätzchen hat sich diese Hochalp ausgesucht....
.... und weiter zotteln wir ..
.... über die Hochweiden am Schwarzhorn.....
....wo sogar ein kleines Seelein auf mich wartet....
.... und wir uns an der Aussicht kaum sattsehen können
.... und nun den Hängen der "Oberen Felsenalp" entlang ....
... zur "Staffel" wo die Kühe und Rinder bereits ins Tal gezogen sind - (ihren Alpkäse werden wir später noch geniessen)...
.... da müssen wir so langsam  auch an den Abstieg denken..
... über die "Untere Felsenalp" steigen wir nach Jeizinen ab....
... wo bereits der Abenddunst aufsteigt...




...diese Stärkung haben wir uns anschliessend auf der Terrasse der Luftseilbahn Jeizinen-Gampel redlich geteilt ....
.... derweil der Abend hereinbricht und wir sehr glücklich die Heimreise antreten.
(Tourendaten: Wir waren etwas mehr als 7 Std auf den Pfoten, auf der rund 18 Km langen Traumtour mit ca 750 m Auf- und 1 200 m Abstieg)