Montag, 26. Juni 2023

Im Schanganu der Emme entlang "Emmenweg 7"

Wie könnte es auch anders sein, auch auf diesem Teilstück der Emme entlang ist die Tradition der gedeckten Holzbrücken  überaus lebendig....

...wir starten im Dorf Schanganu, auf dem Bild das restaurierte Krämerhaus...
... ganz tief im Emmental...
...dort wo der Hogant die Landschaft prägt...
... und den verstreuten  Bauernhöfen....
...und nicht vergessen die Emme, die das Leben in der Region immer wieder herausfordert....
... nach einem kurzen Abstieg - erreichen wir gleich nach nach der ehemaligen Mühle an der Emme - die Neue Mühlebrücke....
... s
eit 1866 verbindet die Mühlebrücke die Gebiete Schangnau und Eriz. 1998 wurde die alte Holzbrücke durch einen tragfähigeren Neubau ersetzt.
... vorbei an einen sehenswerten Haus, dass uns seine Geschichte leider nicht erzählt......
....in ansprechenden Landschaft des Schwazbachmöösli...
... auf dem Bild eines der drei einsamen Gehöfte Buchhütten.....
.... die Emme versteckt sich aktuell in einem tiefen Tobel..
.... in das unser Weg bei der Stägmattbrücke hinunter führt....... da zeigt die Emme ihr Gesicht als Wildbach.....
.... weil heute kein Gewitter am Himmel steht .....
....können wir da ein bisschen genauer in der Emme schnuppern gehen und sogar eine gemütliche Pause einlegen...
... ein kurzer Aufstieg und schon queren wir den Beutlerschwandgraben auf der alten Mühlebrücke aus dem Jahre 1866...
... nun weitet sich die Landschaft wieder und wir geniessen einen wunderbaren Blick auf den Hogant...
...und die hüglige Alpenlandschaft...
...und lassen unsere Seelen baumeln, gut bewacht vom Felsenhund oben auf dem Berg...
... derweil unsere Pfoten/Füsse den Weg fast von alleine finden...
....die Bauern sind fleissig am Heu einbringen...
... immer wieder schattenspendende Waldstücke und Graben.....
...auf der anderen Seite schiebt sich nun die die Schrattenflue ins Bild...
.... wie aus einem Bildband und wir mitten drin...
...bei so viel Fernsicht hätte ich doch beinahe vergessen, die Schwandbrücke mit  zu erwähnen, zu der wir einen kurzen Abstecher machen....
...wenn der Schiebengütsch sich ins Bild schleicht ist unser heutiges Ziel, der Kemmeriboden, nicht mehr weit...
...keine Brücke ist zu klein um nicht Freude zu bereiten....
...kurz vor dem Kemmeriboden wieder ein kurzer Abstecher ins raue Flussbett der  Emme, die sich heute als friedvolles Rinnsal zeigt...
....nicht wie im Sommer 2022, n
ach einem Gewitter über dem Hohgant verwüstete eine Sturzflut der Emme das traditions Gasthaus Kemmeriboden Bad. (Menschen kamen keine zu schaden, den Personal und Gäste des Hotels sowie die Bewohnerinnen und Bewohner des Hofes Schwand konnten sich im ersten Stock in Sicherheit bringen. Die Wassermassen zerstörten jedoch weitgehend das Werk von sechs Generationen) ...
... die Besitzerfamilie hat gemeinsam mit einem überaus engagierten Mitarbeiterteam, zusammen mit Behörden und Handwerkern, das Unmögliche möglich gemacht. Nach letzten Instandstellungsarbeiten wird der Gasthof zum Glück am 3. Juli wieder eröffnet.
(Und bestimmt wird die legendäre "Meränggen" auch wieder auf der Speisekarte stehen).
Tourendaten
: Bei diesem Teilstück der Emme entlang wird besonders deutlich, wie unberechenbar die Naturgewalten da sein können. Die Menschen die da leben und das Tal bewirtschaften benötigen wohl ganz besondere Fähigkeiten, diese Herausforderungen immer wieder aufs Neue zu bewältigen.

Montag, 19. Juni 2023

Vom Kloster Beinwil zum Wasserschloss Zwingen

  Hinter dem Passwang, im Tal der Lüssel, ist um 1100 das Kloster Beinwil entstanden  - da startet unsere heutige Tour......und gleich geht es zünftig hoch in Richtung Chastenchöpfli......einfach wieder einmal Jurahöhen pur.........und bereits haben wir die Hochebene des Meltingerberg erreicht.......und geniessen einen wunderbaren Rundblick.......das kleine Dorf Meltingen liegt eingebettet in einem Talkessel, dem  Quellgebiet des Ibachs. (Quellgebiet passt, da wir eben vom "Regenberg" steigen).......nun folgen wir dem Ibsbach lange Zeit zum und durchs Chaltenrunnental....... wo ich mannigfltige Gelegenheiten für ausgiebiges Wassertreten finde......

.....wir sind ja nun schon eine geraume Zeit unterwegs...... ......

.....da ist eine Genusspause mit Wassermusik genau passend...

....gut erholt wollen nun noch die vielen Höhlen, Quellen...
...
.. und sonstigen Sehenswürdigkeiten im "kühlen" Tal erkundet werden...
....kurz vor dem Kesselloch, da wo der Ibsbach in die Birs mündet, zweigen wir links ab....
...denn wir wollen ja noch das Wasserschloss in Zwingen suchen gehen, leider führt kein Wanderweg der Birs entlang...
...zum Glück ist es entlang der Eisenbahn gelegentlich schattig, denn die Junisonne hat ganz schön kraft...
....nun zum Wasserschloss Zwingen.....
...es wird
erstmals 1312 urkundlich erwähnt, auf dem Bild das Vorschloss....
.... das ganze Schloss steht auf zwei Felsbänken in der Birs
. Die Inseln waren ehemals vollständig von Wasser der Birs umflossen...
....ursprünglich
bildeten drei Brücken die Verbindung zum Schloss, heute sind jedoch nur noch deren Zwei  erhalten...
...
die östliche Steinbrücke, sie wurde 1766 erstellt und ersetzte eine alte, baufällige Zugbrücke...
....und diese historische Holzbrücke aus dem Jahre 1689...
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sie verbindet die Vorburg mit der Hauptburg und eignet sich auch als erholsames Schattenplätzchen....
....leider wurde d
er Birsarm der früher unter der Brücke durchführte trockengelegt, er ist aber noch gut zu erkennen...
.....
die Kapelle St. Oswald anschliessend an die Holzbrücke, sie stammt aus dem Jahre 1714...
....
auf der Hauptinsel steht der eigentliche Schlossbau, der runde Turm dahinter ist der älteste Teil des Schlosses.  Der Schlossbau soll vor 1300 erfolgt sein....
....jetzt nichts wie los zum Bahnhof und mit dem Zug wieder an den Jurasüdfuss zurück - sonst platzt ja noch unser Erlebnis Rucksack.
Tourenplan: