Ein wunderbarer Spähtsommertag lockt zu einer besoderen Tour über die Jurahöhen des Solothurner Juras...
... wir starten beim Passwang auf der dritten Jurakette.....
....und wollen nun die nächsten Stunden über die ansprechenden Jurahöhen zotteln...
.... es soll ein überaus hundiger Tag werden - wurde mir versprochen.....
...Menschen begegnen wir auf dieser Tour kaum, aber ganz vielen zufriedenen Rindern....
...ein Blick ins Guldental, rechts ist bereits der Erzberg und die Hohewinde in Sicht - unser erstes Etappenziel - das wir in gut zwei Stunden erreichen werden...
.... wenn wir nicht allzuviel Zeit vertrödeln mit Gucken und Staunen....
... denn die Beschaulichkeit und die Ruhe dieser Gegend ist einmalig....
... und auch nordwärts, Hügel, Täler und nochmals Hügel und Täler...
.... einer der kleinen aber bissigen Aufstiege zum Ober Chratten.....
.....ein Blick ins Solothurner Schwarzbubenland
.... und schon liegt das letzte Teilstück zum Erzberg vor meinen Pfoten....
...wenn die da heute nicht Wirtesonntag hätten - gäbe es da wohl ein Znüni....
...aber ein Blick zurück zum Passwanggebiet lohnt sich auch so.....
....bevor wir über den Scheltenpass in Richtung Güggel auf die zweite Jurakette wechseln...
... auf der weitläufigen Alp des Matzendörfler Stierenberg weiden enorm viele Rinder und Kühe (auf dem Bild ist nur eine kleine Gruppe davon ersichtlich)....
... seht ihr das Bänkli, dort auf dem Güggel haben wir eben, nach einem etwas garstigen Aufstieg, ausgiebig gerastet und das Rucksackzmittag verputzt..
... und dabei haben wir sogar einen ersten Blick auf die grossen Berner, wenn auch etwas im Dunst...
... doch heute fasziniere uns die Ausblicke in die Stille der vielfäligen Juralandschaft um einiges mehr.....
... und immer wieder treffen wir auf vierbeinige Wiederkäuer.....
... die sogar für nette musikalische Umrahmung sorgen....
... schon sind wir auf der Hochebene der Tannmatt angekommen und visavis taucht der Bergrücken des Chamben und ganz re. die Röti - der ersten Jurakette - auf....
... genau so wie ich es sehr liebe - Freiheit pur....
... für Menschen mit gut signalisierten Wiesen-Wanderwegen.....
... zwischendurch darf es auch eine Wanderlandstrasse sein....
....mit Ausguckgelegenheiten noch und noch.....
... da nordöstlich können wir leicht li. bereits die Mieschegg - unser nächstes Etappenziel entdecken...
... unheimlich zufrieden sind die Rinder da, eine echte Freude für Hund und Mensch (nur einmal sind wir einer Mutterkuherde mit echt schnuseligen Kälbchen ausgewichen)...
.... wieder so ein wunderbares Plätzchen für einen Genusspause.......
... unser weiterer Weg zeigt sich da wunderschön von oben...
...den wir aber erst nach einer ausgiebigen Dessertpause beim Berggasthof Mieschegg unter die Pfoten nehmen (hab von Herrchen Fruchtsalat abbekommen)....
... und schon liegt das Dessert und die Mieschegg weit hinter uns.....
.... beim Aufstieg zum Brandberg werden wir von diesem Ungeheuer eingeholt (da sind sie nämlich daran die abgelegenen Berghöfe mit einer Wasserleitung zu verbinden, denn die hofeigenen Zisternen/Reservoire, die bis anhin die abgelegenen Höfe versorgt haben, reichen bei den aktuell niederschalgarmen und heissen Sommern nicht mehr um Mensch und Tier zu versorgen. Bei dem felsigen Untergund und der weiten, hügeligen Landschaft ein bemerkenswertes Unterfangen)..
...und immer wieder - einfach boahhhh diese Ausblicke, da südöstlich zur ersten Jurakette mit Schmidematt, Rüttelhorn und Hällköpfli.....
......oder darf es südwestlich - mit Hasenmatt, Stallflue und Grenchenberg - sein...
.. oder nördlich der Natursteinmauer dem Propstenberg entlang....
....da laufen meine Pfoten und die Füsse der Menschen einfach unheimlich gerne entlang ...
... in der Zwischenzeit sind wir beim Harzergraben kurz vor dem Malsenberg angekommen....
... und wir verlassen für heute die prächtigen und von uns so geliebten Jurahöhen. Wir steigen nach Gänsbrunnen ab und das Tunnelzüglein bringt uns,unheimlich reich beschenkt, an den Jurasüdfuss zurück.
Tourendaten: Ca. 24 Km lange Höhenwanderung mit 860m Aufstieg und 1 100m Abstieg für die rund 6 3/4 Std reine Wanderzeit benötigt werden. Da
es da keine Bäche und kaum Weidebrunnen hat - habe ich rund 2.5l Wasser
von dem im Rucksack mitgetragenen Reserven geschlabbert. Diese Tour gehört wohl zu den eindrücklichsten Jura-Höhenwanderungen und ist zugleich die Lieblingstour meiner Menschen, sie sind bereits über ein Dutzend mal da entlang gepfotet und sind immer noch begeistert. (Bemerkenswert: Mein Herrchen gehört ja bereits die zweite Saison zu den Ü-80 und ist problemlos und mit grosser Freude die ganze Strecke mitgewandert)
Dieses Jahr ist es Herbst geworden bis wir es geschafft haben.....
...wieder einmal die Lieblingstour meiner Menschen unter die Pfoten zu nehmen...
.... vom Passwang sind wir über den Erzberg bereits auf dem Güggel angelangt...
.... ein Blick zurück zum Matzendörfler Stierenberg....
.... wieder einmal auf du und du mit den Wolken...
.... wirklich Natur pur da oben...
.... nicht umsonst hat die Gegend das Prädikat "Naturpark Thal" erhalten....
... ein Blick zum Eingangstor bei Balsthal ....
... glücklie Kinder die da zu Hause sind....
... in der Gegend wohnen wirklich viele glückliche Kuhleins....
... und sie geniessen diese Stimmungsbilder wohl täglich...
... nach der Mieschegg - grüsst die ersten Jurakette mit Balmberg, Röti und dem Balmfluhköpfli....
... immer weiter durch Wald und Wiesen ziehen wir genüsslich Westwärts...
.... das bummeln über den sanft hügeligen Jurarücken....
.... mit seinen vielfältigen Ausblicken....
... macht durstig, da das Wasser da oben etwas rar ist, reicht mir zur Not auch das aus dem Rucksack.....
... die Wege immer gut signalisiert...
..... öfters einfach über weite Juraweiden...
.... mit kleinen Kunstwerken der Natur garniert...
.... und immer wieder Kuhleins (wir haben sehr viel mehr Kuhleins als Mitwanderer angetroffen)....
... die restaurierte Natursteinmauer beim Propstenberg ist einfach immer wieder ein hiengucker...
.... da hat es neuerdings sogar ein Gästehaus beim erneuerten Berghof....
.... die Knipse kann es einfach nicht lassen....
.... und wir haben ja ganz viel Zeit zum Staunen und Geniessen eingeplant....
... auch wir werden öfters bestaunt.....
...nicht selten in inniger Zweisamkeit.....
... rechtschaffen müde und zufrieden erreichen wir gegen Abend, nach ca. 6.5 Stunden reiner Wanderzeit und vielen Genusspausen - Gänsbrunnen - von wo uns das Moutierbänlich wieder ins Mittelland bringt. Es waren insgesamt 23 Km mit 800 m Aufstieg und 1 200 m Abstieg bei herrlichem Wanderwetter.