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Montag, 12. Juni 2023

Ein neuer Freund und diverse Tobelbrücken

Heute bin ich mit meinem neuen Wanderfreund Loki in der Ostschweiz unterwegs....
...auf dem Bahnhof in Herisau haben wir uns getroffen und wollen heute gemeinsam durch die besondere Voralpenlandschaft des St. Galler- und Appenzellerlandes bummeln...
....die weite Weide beim Aufstieg auf die Egg, eignet sich bestens um sich gegenseitig kennen zu lernen. (In der Region nennen sie uns Hunde "Hönd" oder "Höndli")...
.... Loki lebt mit seinem Herrchen neu im Thurgau. Er durfte da ein neues Zuhause finden, nach dem der liebe Timi letzten im Herbst alleine über die Regenbogenbrücke losgewandert ist...
.....Gossau zu unseren Füssen....
......leider zeigt sich der Sentis heute nur knapp....
....denn Dunst und Wolken schleich um den Alpstein ...
... treffend "uf em Bärg" nennt sich dieses stattliche Gebäude.....
.... die typischen Bauernhäuser dieser Landschaft sind besondere hingucker...
...Wanderer benötigen ja immer wieder Genusspausen, manchmal sogar mit Zaungästen...
...und weiter in der hügeligen Landschaft....
.....auf der Suche nach speziellen Brücken in und über die Schluchten der Region....
....und finden in der Sitterschlucht gleich zwei besondere Exemplare.......
......zuerst fällt natürlich das riesige Sitterviadukt der Südostbahn mit 365 m länge und 99m höhe, aus dem Jahre 1910 ins Auge (sie ist die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz)...
.... auf den zweiten Blick, die gedeckte Urnäschbrücke im Kubel aus dem Jahre 1780, (es ist die letzte Brücke der bekannte Brückenbaumeister Hans Ulrich Grubenmann die er im hohen Alter noch erbaut hat)...... Menschen überqueren gerne Brücken, doch für uns Hunde ist das was darunter fliesst viel spannender......ein bisschen verwirrlich ist es da schon, gebadet haben wir eben in der Urnäsch wo wir auch die Holzbrücke überschritten haben. Weil da unmittelbar daneben der Zusammenfluss von Urnäsch und Sitter ist, sind wir nach wenigen Metern an der Sitter unterwegs.....
....da haben wir einen wunderbaren Blick auf das zweite Sitterviadukt der Eisenbahn, es wird auch Kräzern-Bahnbrücke genannt. (Es ist eine 63m hohe Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke St. Gallen–Winterthur der SBB. Sie steht nur gut 400 Meter nördlich der bereits gezeigten  Südostbahn-Brücke. Über beide Brücken sind wir bei unserer Anreise gefahren)...
....kein Wunder, dass es in St. Gallen einen Ortsteil gibt der sich "Bruggen" nennt, denn da steht noch eine weitere gedeckte Holzbrücke. (Um das Jahr 1800 liess das Kloster St. Gallen den Übergang über die Sitter im Kubel errichten und schuf damit einen Anschluss an einen Saumweg der Sitter entlang)...
....ein letzter Blick zurück in das spannende Tobel der vier Brücken und zwei Flüsse....
...kurz und heftig war der Aufstieg in Richtung Störgel.....
...während wir bereits wieder die Schlucht der Sitter hinunter steigen, gilt es noch eine weitere Brücke zu bestaunen. (Fast 100m hoch führt die 1937 erbaute  und rund 355m lange Haggenbrücke "Gangelibrugg/Gangelibrogg" über die Schlucht. Obwohl ursprünglich als Autobrücke geplant, kann sie auf Grund der Schwingungen nur als Fussgängerbrücke benutzt werden.) ...
...Zweibruggen nennt sich der Ort wo gleich zwei Brückenköpfe auf einander treffen...
...die eine überquert die Sitter und wurde 1787 erstell, bereits 1479 wird da eine Vorgängerin erwähnt die einen alten Saumweg von Herisau nach Hundwil verbunden hat. (Wegen ihrer vielen Sprüche und Inschriften auf ihrem Gebälk, wird sie auch sprechende Brücke genannt)...
... die Zweite nennt sich Wattenbachbrücke und hat Baujahr 1655, wohl selten kann man von einer Holzbrücke zur Anderen blicken....
...so langsam schwirrt uns der Kopf ob der vielen Brücken und den Geschichten die sie erzählen, da ist das Bummel über die Hochebene von Nord recht erholsam...
... und doch steigen wir nochmals in eine Schlucht ab....
.....so quasi zu einem hundigen Dessert im Wattenbach...
...gemeinsam herumtollen und planschen, genau der richtige Abschluss für eine  überaus hundige Wanderung. Roki hat sich sogar getraut seine ersten Schwimmversuche zu machen....
.... unsere heutige Brückenwanderung in der Ostschweiz war nicht nur ausserordentlich spannend weil der Weg zu und über vielfältige Schluchtbrücken führte. Ganz besonders hat uns gefreut, das Roki und sein Meister uns begleiten konnten. Mach's weiter so gut Roki, du wirst bestimmt ein toller Wanderhund.
Tourendaten
:

Donnerstag, 5. Mai 2016

Durchs Farenbachtobel zur Guhwiler Mühle bei Elgg

Nun der letzte Bericht zu unseren Ostschweiz-Ferien...
.... eigentlich ist es der erste Tag, denn unsere Wanderplanerin hat uns die Hinreise mit einem Bummel versüsst.....
.. das Wetter hat zwar noch nicht ganz aufgeklart, doch das Farenbachtobel bietet überraschendes ....
.... oder was meint ihr dazu...
.... und schon bald erreichen wir auf gepflegtem Weg den erste Wasserfall....
.... das Tobel wird immer wilder und stotziger....
... jedoch nicht unüberwindlich (apropo, seht ihr die weisse Dame im Wasserfall, die mein Herrchen entdeckt hat)...
.... ist doch kein Problem für erprobte Wanderhunde...
.... und schon wird es wieder gemütlicher....
.... oben kann der Farenbach es nämlich wieder manierlich....
.... Wirtesonntag - echt gemein - da müssen wir unbedingt noch einmal vorbeikommen...
.... immer mehr verziehen sich die Nebelschwaden und die versprochene Sonne setzt sich durch...
..... jetzt noch ein Bänklein für meine Menschen und das Glück ist komplett....
.... gefunden  - der Mittagsschmaus wird redlich geteilt....
... die Sicht auf den Guemüliweiher ist eine Art Dessert....
.... frisch gestärkt führt uns der Weg nun über herrliche Frühlingswiesen zum Burghölzli...
..... am Burghof vorbei den Hang hinunter zum Schloss...
..... der Auftakt zu unseren Ferien war bereits ein echter Genuss (wie es weiter gegangen ist habt ich in den vorherigen Berichten bereits erzählt) 
Kurze Runde mit 150 Höhenmeter auf ca. 6 Km., reine Wanderzeit  1.5 Std, da hat es anschliessend noch locker für einen Bummel um den nahen Bichelsee gereicht.