Im höchst gelegenen Dorf Menzberg am Napf beginnen wir unsere heutige Tour...
.. von Menznau her hat uns das Postauto bequem da hoch gebracht.....
.... über einen wunderbaren Bergrücken im Luzerner Hinterland pfoten wir los...
...mit Hügeln wird da wirklich nicht gegeizt...
... nun zweigen wir auf einen Bergrücken in Richtung Mittelland ab, den Hauptweg hoch auf den bekannten Napf heben wir uns für ein andermal auf.....
...vorbei an freundlichen Damen am Wegrand.......
.....schon sehr "gebuckelt" die Landschaft da, eine Orientierung für uns fast unmöglich......
.. und jeder "Knubel/Kapf" wird sorgsam unterhalten von professionellen "Landschaftspflegerinnen"...
....ohne gut ausgeschilderte Wanderwege würden wir uns da wohl verlaufen......
.... in dieser Naturlandschaft pur.....
...natürlich mit bemerkenswerten Bäumen am Wegrand....
.... St. Joder "Tioderchäppeli", eine recht moderne Wallfahrtskapelle wo bereits 1291 ein Einsiedler gehaust hat, es ist nur eine der drei Kapellen, die wir neben der grossen Wallfahrtskirche auf dem Menzberg gesichtet haben...
.. in dieser sagenumwobenen Region hat/hatte die Religionsverbundenheit wohl einen grossen Stellenwert, so manches Bildstöcken und diverse Pilgerwege haben wir da zudem angetroffen...
...und wieder ein Blick in die urtümliche Natur
.... vorbei an den verstreuten, sehr abgelegenen Höfen.....
...und seinen Bewohnern..
... schon eine besondere Landschaft, fast etwas aus der Zeit gefalllen - so versteckt im Luzerner Hinterland......
...Willisau unser Zielort - ein gepflegtes, sehr altes Städchen - das sich zu einem pulsierenden Bezirkshauptort entwickelt hat.
Tourendaten: Knapp 14 Km mit 270m Aufstieg und 730 Abstieg für die knapp 4 Std. reine Wanderzeit benötigt werden (leider grosse Teilstücke auf befestigten Strassen und ich meist an der Leine weil die Jäger unterwegs waren).
Heute wollen wir den Sagenweg im Lutherntal erkunden....
... das Tal liegt im Grenzland der Kantone Bern und Luzern am Fusse des Napfs...
.... die Gegend scheint ein besonders guter Nährboden für vielfältige Sagen zu sein..
...mal sehen was ich ausser Ästen da noch alles apportieren kann...
... autsch, das sieht ja schon ganz schön gruslig aus, gut dass wir das Enziloch schon hinter uns gebracht haben, denn da sollen Geister und unstete Gespenster eine Strafe für ihre Untaten absitzen ....
...da ist mir ein Bummel auf diesem Höhenzug schon angenehmer...
.... in dieser Landschaft ist auf vielen Hügeln ein markanter Baum zu finden, meinst sind es Linden...
.... der Aufgang zum Ruinenhügel der Walsburg sieht vielversprechend aus...
... ob in dieser Hütte wohl der ehemalige Burggeist haust....
... die gwunderigen Geissen begrüssen uns auf dem Burghügel überaus freundlich...
... zudem erfahren wir da einiges betreffend der ehemaligen Schlossherren und den Graufluegeistern (Doppelklick auf das Bild und der Text wird erkennbar)....
... wobei die heutigen Bewohner des Schlosshügels der Geschichte einige Konkurrenz machen.....
.... eine besondere Landschaft von Gräben durchzogen, von Hügeln und Eggen bestimmt und wo manchmal kräftige Gewitter toben....
... kein wunder dass da auf jedem Gupf eine spannende Sage vorgestellt werden kann, je mit mit einer passenden Skulptur werden den Wanderern sieben davon lebendig erzählt ....
.... und wieder hoch auf einen da so typischen Gupf...
... wo bei klarem Wetter der Blick sogar bis zum Jura reichen würde..
...kurzzeitig verlassen wir den Sagenweg um den Lochstein im Älbach zu suchen....
.... bewacht von nur noch einer grossen Eiche ...
... denn die Zweite hat der Sturm Lohar im Dezember 1999 gebodigt (ein Ersatz wurde bereits wieder angepflanzt)..
..... die beiden Eichen die den Lochstein ehemals flankierten sind 1784 gepflanzt worden...
Ein alter wichtiger Grenzstein oder ein echter Sagenstein: "Dem Pfad zwischen den Eichen folgt die Wilde Jagd, bestehend aus der
Sträggele, einer wilden Hexe und dem höllischen Jäger Türst sowie einem
Rudel meist dreibeiniger Hunde. Die Wilde Jagd braust durch das Loch und jedes Jahr wird das Loch etwas kleiner"....
... diese markannten Rosskastanie auf der Älbechegg hat ein Sturm wohl auch einmal stark zugesetzt, den einer der ehemals drei riesigen Leitäste fehlt....
... die Rüediswiler Rinder sind einfach gmögig....
... und zum Abschluss zotteln wir dem Flüsschen Luthern entlang zum Ausgangspunkt im Schachen zurück...
... dieses Dessert habe ich, vor unserer Heimreise, gerne genossen......
Tourendaten: Ca 8 Km, mit 230 Auf- und Abstieg mit sieben ausgesuchten Rastplätzen wo je eine Sage vorgestellt wird.