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Montag, 22. Juli 2019

Über den Euschelspass nach Jaun

Die Pause hat gut getan und nun geht es munter weiter auf unserer Tour im Freiburgerland...
... wieder wie beim ersten Teil - zuerst dem Schwarzsee entlang - nur diesmal ca 400m über dem Seespiegel...
...schon auch eine schöne Ecke...
...und wunderbar ist der Ausblick ins weite Senseland....
... und ein bisschen will der Weg uns schon zeigen, dass wir nun in eine anderes Tal wechseln....
..und schon öffnet sich der Blick ins Euschels Tal...
... und wir bummeln nun gemächlich über weite, saftige Alpweiden.....
...bei der Alp Untere Euschels könnte man/Hund den Weg zur Riggisalp wählen - wo eine Sesslbahn nach Schwarzsee hinunter fährt - doch Sesselbahnen sind mir immer noch sehr suspekt...
... also kehren wir der Alphütte den Rücken zu .....
....und ziehen in Richtung Euschelspass.....
... und je höher wir steigen, je wunderbarer wird ein Blick zurück...
.... und wir kommen den Bergspitzen wieder näher....
.... das da vorne müsste der Chörblispitz sein, den haben wir auf der Breccaseite schon kennen gelernt (an seiner Flanke hat uns der Weg ja etwas ins Schwitzen gebracht)......
.... zwischenzeitlich haben wir bereits die Alp Obere Euschels erreicht...
... ganz oben auf dem Euschels Pass, auf 1 600 m, ist der Älper sogar am Heuen....
..... und wir wechseln hinüber ins Jauntal....
.... wo wir in der gastlichen Ritzialp einen ausgiebigen Zvierihalt geniessen...
.... dann aber gleitig weiter - immer die herrlichen Berge wie z.B. die Gastlosen vor unser Nase...
....natürlich forden auch die Rinder wieder einmal unsere Aufmerksamkeit....
...und die Blümchenwiesen da sind auch nicht ohne....
..... wir müssen aufpassen, dass da runter unsere Bremsklötze nicht zu heiss laufen...
...da gibt es ein erprobtes Mittel dagegen....
... so langsam nähern wir uns dem Talboden - aber immer wieder lockt ein Blick zurück....
... dabei wartet bereits die nächste Überraschung auf uns.....
... die Burgruine Bellegarde - was für ein Zufall - die hatten wir gar nicht auf dem Radar....
... von da bietet sich ein wundebarer Blick übers Jauntal und das Dörfchen Jaun ......
... irgendwie gluschtet  es - auch dieses gmögige Weglein noch zu erkunden...
... und treffen auf dem Kappelboden noch auf dieses Kleinod.....
.... aber jetzt habe ich Wasser in der Nase und meine Zunge hängt...
...gut dass ich einen Zugang zum Jaunbach gefunden habe....
...und es geht noch besser - Sprudelwasser ist ja immer etwas ganz besonderes....
... sieht ja schon ganz ordentlich aus....
.... doch es wird noch grandioser - denn wir sind am Wasserfall in Jaun angekommen....
.... da kann ich mich getrost etwas ausruhen bis mein Frauchen da alles erkundet hat...
..das ist nämlich ein ganz besonderer Wasserfall - der sprudelt ganz speziell aus einem Felsloch ganz ohne direkten Zufluss (Zirka 15 Kilometer südwestlich von Jaun, im Gebiet des Vallée du Gros-Mont, befindet sich ein Seitental, welches von den höchsten Freiburger Voralpen umrahmt wird. Dieses Tal wird "Les Morteys" genannt. Der Bach dieses schönen Hochtales entspringt an der Flanke des Vanil Noir auf 1920 Meter über Meer, fliesst ungefähr drei Kilometer durch diese wilde Landschaft und verliert fortwährend Wasser, bis er ganz versickert. Im Jahre 1928 wurde eine Färbung des Quellwassers vorgenommen. Elf Tage nach der Färbung kam überraschenderweise das gefärbte Wasser im Wasserfall von Jaun zum Vorschein.)..
..und weil einfach Bewegung dazu gehört......
...und mein Frauchen Wasserfälle ja so liebt.
.... wunderschön und ungemein vielfältig war diese besondere Tour. Garniert mit zwei wunderbaren Bussfahrten (Freiburg-Schwarzsse und Jaun- Freiburg).
Tourendaten: Für die rund 18.5 Km.lange,  sehr eindrückliche Wanderung sind 6.5 Std reine Wanderzeit angegeben mit 1 100 m Auf und Abstieg. Wir waren Total  9 Stunden unterwegs  - denn in dieser Landschaft erfordert ausgiebige Genusspausen.

Montag, 20. August 2018

Wenn der Le Moleson sich in den Wolken versteckt

Wir brechen bei besten Wetterprognosen wieder einmal zu einer Bergwanderung auf...
.. doch irgendwie hält sich im Greyerzerland das Wetter heute nicht an die Prognosen....
.... da oben in den Wolken, versteckt sich unser heutiges Tagesziel der Le Moleson...
... das weisse Ding will und will den Berg nicht freigeben....
.... so lassen wir von unserem Plan ab, den Le Moleson Grat zu erwandern und wenden uns einem anderen Ziel zu....
.... und erhaschen kurze Zeit einen Blick auf den fast freien Moleson....
.... auch in Richtung  Vanil Blance sind alle höheren Bergspitzen in Wolken gehüllt....
... ein etwas weniger hoher Gratweg soll uns daher in die umgekehrte Richtung auf den La Vudalle führen........
... also nichts wie da hoch, bin ja gespannt was da heute auf mich wartet........
.... tia, tia, auch die Greyerzer Rinder wollen da hoch hinaus....
... und irgendwie wird das heute wohl zu einer Rinderwanderung.........
.... sie benehmen sich mir gegenüber sehr manierlich....
.... und doch, gar so treu müssten sie uns nicht begleiten, aber eben, wir sind im Land des Greyerzer Käses..........
.... wenn nicht gerade Rinder in Sichtweite sind geniesse ich meine Freiheit ausgiebig...
...und immer wieder ein etwas wehmütiger Blick zum Moleson, der wohl die Wetterprognosen vom "wolkenlosen Himmel" wirklich nicht gehört hat....
... so sind auch unsere Aussichten auf dem La Vudella etwas Wolkengetrübt, also gleich den steilen Hang wieder runter....
... und dabei einen ausgiebigen Blick ins gmögige Hochtal geniessen.....
..... alle höheren Berggipfel, auch in Richtung Jaun, sind heute alle in Watte gepackt......
.... wir bummeln nun gemütlich über die Alpweiden bei Le Crosets...
.... sie scheinen es auch gemühtlich zu nehmen....
...ganz schön kräftige Tiere mit imposanten Hörnern....
... immer wieder grüsst der Greyerzerzersee und dem Städtchen Broc, dort wo feine Schockolade aus der Greyerzermilch hergestellt wird, das historische städchen Greyerz ist leider schlecht zu erkennen....
... und fast zum Schluss unserer Tour, zeigt sich der Le Moleson doch noch, irgendwann werden wir die Gratwanderung dort oben sicher auch noch schaffen.
Tourendaten: Rund drei Std. reine Wanderzeit, ca 10 Km bei 360 Höhenmetern, Plan-Francey haben wir mit dem Funiculaire erreicht.