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Montag, 5. Februar 2024

Mont-Soleil - dort wo die Sonne lacht


Eigentlich war eine  Wanderung dem Bielersee entlang geplant, doch das Mittelland steckt wieder einmal in einer zähen Nebelsuppe fest...
...also bleiben wir im Zug sitzen und fahren gleich nach Saint-Imier und hoffen das  Funisolaire bringe uns an die gewünschte Sonne..
... und wie von Zauberhand, wir durchberechen in wenigen Minuten die Nebelschicht...
....immer wieder ein erstaunlich, wie oberhalb dem Nebel die Sonne strahlt...

...still ist die Jurahöhe heute wo kaum Schnee liegt...
....jede noch so kleine Schneeinsel wird von mir sofort als Spielplatz benutzt...
....eigentlich müsste da in dieser Jahreszeit tiefer Schnee liegen und wir könnten eine Schneewanderung machen....
....doch in diesem Winter ist das Wetter sehr launenhaft....
...auf diesem Hügelzug ist auch der grösste Windpark unseres Landes anzutreffen.....
...prägend sind auch die besonderen Weidebäume, die uns heute wieder enorm faszinieren....
....wie diese Buche mit ihrem Zwillingsstamm....
....dieser Skilift war diesen Winter kaum eine Woche in Betrieb, dabei sind wir da immerhin auf knapp 1 300 Höhenmeter.....
...schon ungewohnt die diesjährige Wetterlage, wenn das so weiter geht blühen da schon bald die Osterglocken....
...die Tannen auf den Wytweiden sind einfach immer wieder faszinierend....
...jede könnte wohl eine reiche Geschichte erzählen, wie sie bei dem rauhen Klima behauptet so stattlich werden konnten......
...den Col du Mont Crosin haben wir bereits überschritten...
...und über dem Einschnitt der Taubenlochschlucht zeigt sich uns sogar ein wenig die Alpenkette....
...und ich finde zum Glück eine weitere Schneeinsel.....
...
.diese Vierergruppe, wie noch weitere auf dieser Weide, ist wohl von Menschenhand so gepflanzt worden.......
.....Baumkapelle, Rinderschatten Platz, ????, (eine Erklärung hat sich uns noch nicht erschlossen, aber mit den Täuffern könnte es zu tun haben, denn die haben diese Weiden einst gerodet und leben noch heute in diesem Landstrich)......
.....das Dreibein macht sich auch gut......
...in dem Teilstück dominieren wiederum die beeindruckenden Juratannen....
....und die laublosen Baumunikate.......
.....nach einer wunderbar sonnigen Wanderung, über den fast ganzen Hügelzug des Montage du Droit, steigen wir nun nach Tramelan ab und fahren wieder an den Jurasüdfuss, in den Nebel zurück.
Routenplan: Eigentlich ist diese Tour besonders zur Blütezeit der Osterglocken oder als Schneewanderung bekannt. Für uns war sie heute als Nebbelflüchter ganau richtig.

Montag, 26. April 2021

Wenn Glocken in den Jura locken

Dann findet ein ganz besonderes Frühlingsfest im Jura statt...
...und wir wollen das dieses Jahr nicht verpassen und steigen zuerst den Mont Sujet hoch...
... begleitet von Weiden voller blühender Osterglocken die den Frühling einläuten...
.... die da zusammen mit den Krokussen wieder einmal ihren grossen Auftritt haben....

..... kaum ist der Schnee geschmolzen strecken sie ihre Köpfe aus dem Winterschlaf...
...noch ist die weitere Landschaft kaum erwacht.....
... nur weitere Frühlingsblüher leisten den Glocken Gesellschaft, sogar das scheue Bebirgs-Hellerkraut können wir sichten .......
... gelegentlich schweifen unsere Augen auch in die weitere Umgebung, wie da in Richtung Bieler- und Neuenburgersee...
... zudem haben wir uns heute wieder einmal eine Wetterchen wie aus dem Bilderbuch ausgesucht....
... und ich bekomme als Zugabe noch diesen Spielplatz geboten....
.... derweil meine Begleiterin ihre Augen übers Mittelland zu den Alpen schweifen lässt.....
..
...oder in Richtung Chasseral...
...denn, wir sind in der Zwischenzeit auf dem Gipfel des Mont Sujet angekommen und haben einen freien Blick auf den Chasseralrücken Visavis - den wir am Nachmittag erkunden werden.....

....
.. doch zuerst müssen wir einfach weiter die Unmengen von gelben Narzissen bestaunen - die da auf 1 382 Höhenmeter den Frühling einläuten..
... einfach oberhundig und wunderschön......
... und immer wieder in Begleitung von knorrigen alten Bäumen....
.... und weiteren Schönheiten die sich an die milde Frühlingsonne getrauen....
... kaum ist der Schnee geschmolzen schon werden die Weiden weiss mit Krokussen übersät - wir staunen immer wieder ob der Wunder der Natur...
...im Wald, beim Abstieg nach Métairie de Prêles begleiten uns sogar die goldenen Huflattiche..
.... und schon geht es weiter die gelben Weiden hoch.....
.... die an diesem Hang irgendwie noch üppiger blühen als am Vorherigen...
.....auf dem Hüglzug da Visavis auf dem wir am Vormittag gebummelt sind...
... schon erstaunlich, dass wir überhaupt so weit gekommen sind, bei den vielen Guckepausen die wir einlegen..
....  denn die vielen Weiden mit dieser Pracht wollen bestaunt werden......
...wir sind jetzt bereits über fünf Stunden unterwegs und immer noch führt uns unser Weg über blühende Alpweiden.....
.... wo auch immer der der Blick sich hinwendet....
...und weil wir ja auch ganz viel zum stahlblauen Himmel hoch blicken bringe ich diese Aufnahme in die "Galeria Himmelsblick" mit....
... und grüssen Timi und Werner, denen dieses Pauseplätzchen ev. auch bekannt  vorkommt...
....ein letzter Blick zum Chasseral,
denn leider gilt es nun abschied zu nehmen vom Jurarücken ...
... und so langsam an den Heimweg zu denken ....
..... und so steigen wir ins Hochtal von Les Prés-d'Orvin ab.....
...natürlich weiter begleitet von üppigen Blumenweiden....
... heute hat einfach alles gestimmt, es war genau der richtige Zeitpunkt um die einmalige Pracht zu geniessen.
Tourendaten
: Wir waren rund 7 Stunden in dieser einmaligen Frühlingslandschaft unterwegs und durften einen grossartigen Auftritt der Natur geniessen.