Samstag, 2. Februar 2013

Da wachsen nicht nur den Labradoren Schwimmhäute

Selbst ich als Labrador, der doch als erpropter Wasserhund bekannt ist - leide unter dem regnerisch, nassen Wetter der letzten Tage.  Wenn das so weitergeht werde ich zu einem richtigen Stubenhocker. Mag gar nicht mehr spontan den Garten auskundschaften, wenn es ständig in meinen Pelz regnet. Die Menschen  lachen mich zwar aus, wenn ich mit der Schnautze zuerst teste ob es immer noch regnet und mich alsdann wieder auf die gedeckte Terasse zurückziehe. 
Frauchen liebt das Wetter eigentlich auch gar nicht und hat gemeint: "Bei diesem Wetter wachsen einem ja Schwimmhäute zwischen den Zehen".
Ha, bei mir sind Schwimmhäute schon rassemässig vorhanden und gehören somit zu meiner Grundausstattung. 

Wollt ihr auch wissen, warum wir Labrador Retriever Schwimmhäute zwischen den Zehen haben und das Wasser so lieben und warum wie so freudig apportieren?

"Die Rasse hat ihren Ursprung in Kanada. Sie kommt aber nicht aus Labrador, obwohl man es anhand des Namens vermuten könnte, sondern aus Neufundland. Der Name Labrador könnte seinen Ursprung in dem Wort "Labrador" selbst haben, was in portugiesischer Sprache "Hilfsarbeiter" und in spanischer "Arbeiter" (labradores) heisst. Das Wort Retriever stammt vom englischen Tätigkeitswort to retrieve ab, was so viel heisst wie: bringen, apportieren.

Ursprünglich gezüchtet wurden die Hunde
von Fischern der kanadischen Ostküste im Bereich der Neufundlandregion im mittleren
15. Jahrhundert. Die Fischer hielten zwei Arten Hunde: den grossen “Newfoundland Dog” und den kleineren, den “St. John’s Dog”. Der grosse “Newfoundland Dog” war kräftig und wurde als Zugtier eingesetzt. Zum Ziehen von Schlitten, hauptsächlich aber um die Boote aus dem Wasser zu ziehen. Der kleinere “St. John’s Dog” wurde von den Fischern eingesetzt um heraus- gefallene Fische zurückzuholen (ohne diesen dabei eine “Schuppe” zu krümmen) und um Fischernetze einzuholen. Diese Hunde mussten eifrig arbeiten und gut schwimmen können. Sie mussten dichtes, kurzes, wasserabstossendes Fell haben, um der Kälte des Wassers wiederstehen zu können und um bei ihrer Rückkehr nicht unnötiges Wasser mit ins Fischerboot zu bringen. Auch zur Jagd wurden die Hunde eingesetzt, da ein gut apportierender Hund natürlich sehr nützlich dabei war und die Hunde auch eine sehr feine Nase hatten. Die Hunde hatten auch eine gute Merkfähigkeit. Sie konnten sich auch noch nach längerer Zeit erinnern, wo verschiedene Wildstücke lagen. Und sie hatten ein so genanntes "weiches Maul", was bedeutet, sie brachten das Wild unversehrt dem Jäger"

Kommentare:

  1. Hallo Ayka
    vermutlich hat dein Frauchen dir dein Rasseportrait vorgelesen, damit du auch Bescheid weisst. ;)
    Dazu fällt mir eine Geschichte ein.
    Als Hayka noch jünger war hatte sie eine Labrador-Freundin. Wir gingen oft zusammen spazieren und die spielten ganz super zusammen.
    Hayka war eine schlechte Frsserin, sie brachte ihr Frauchen beinahe zur Verzweiflung. Äni hingegen konnte nie genug Essen kriegen und sie hatte quasi immer Hunger.
    Einmal hatte der Hundeverein eine Plauschveranstaltung. Da gingen wir gemeinsam hin und machten allerlei Übungen. Zum Schluss musste der Hund aus einem abgesteckten Platz, die Frauchen mussten ausserhalb der Absteckung das Kommando geben, den Servela aus dem Kübel zu Frauchen bringen. Wir dachten natürlich, dass die wählerische Hayka die Wurst bringt und die hungrige ÄNI sie hingegen wohl fressen würde. Aber ohalätz, Hayka verdrückte die grosse Wurst in Windeseile, ÄNI hingegen brachte sie zu ihrem Frauchen. Dieses ist natürlich auch heute, jahrelang nach diesem Erlebnis, noch sehr stolz!
    Und wir sind ein bisschen konsterniert..
    Gemütliches WE wünschen wir.
    Gerade kommt vom Jura her eine Aufhellung....

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  2. Hallo Trudy,
    eine wahrlich hundige Geschichte an die du dich erinnerst. Äni scheint da unseren Labrador-Ruf perfekt gerettet zu haben. Wir sind halt schon unheimlich verfressen, aber weist - ehemals im kalten Wasser war jede Fettreserve ein willkommener Wärmespeicher, ist doch eine gute Erklärung für unsere Tugend, die die Menschen manchmal als Untugend bezeichnen.
    Dir einen schönen Sonntag und einen feuchten Nasenstups an Hayka und A-Yana
    Ayka
    (Wir gehen jetzt in den Scheesturm nach draussen)

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    1. Da war noch eine weitere Geschichte mit Äni.
      Weil Hayka ein absolutes Fress-und Verdauungsproblem hatte, bekam ich den Rat, ihr mit Pferdefleich Reis und Gemüse das Fressen selber zu kochen. Natürlich wollte sie es dann nicht fressen. Also habe ich Äni eingeladen, jedem Hund einen Napf mit dem neuen Futter vorgesetzt. Da hat die Äni der Hayka mal gezeigt, wie ein Hund frisst *LACH* Seit damals war alles in Ordnung. Hayka hat das neu Menü fortan gerne gefressen, hatte keinen Toutdesuite mehr und alles war gut. Bis heute.
      Kaum zu glauben, wie einfach Lösungen sein können.
      Bestimmt habt ihr inzwischen auch so schönen Sonnenschein..
      Jedenfalls einen gemütlichen Restsonntag
      wünscht Trudy

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