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Montag, 10. Februar 2025

Premium Winterwanderung am Niederhorn

Heute erfüllt sich mein Frauchen einen lang gehegter Wunsch, eine Schnee Panoramawanderung hoch über dem Thunersee soll es werden...
....wir sind vom Beatenberg mit der Luftseilbahn auf das Niederhorn gefahren, wo auf knapp 2 000 Höhenmeter zum Glück noch Schnee liegt..
....und sind überwältigt, welches Panorama sich uns da bietet....
..... das zähe Nebelmeer der letzten Tage haben wir im Mittelland zurück gelassen....
...wir folgen dem ausgeschilderten Winterwanderpfad nach Waldegg....
....und sind überrascht wie breit und gut präpariert der Panorama Weg ist (die  weissen Schleier auf einigen Bildern sind wohl durch kleine Nebelschwaden entstanden die noch herumziehen)...
.... denn so kann man/frau die Augen schweifen lassen ohne zu stolpern.....
...unten am Thuner und Brienzersee schleicht immer noch der Nebel, derweil wir da oben bereits die wärmende Sonne geniessen...
...ich muss immer wieder auf mein trödelndes Frauchen warten, so fasziniert ist sie von der mächtigen Bergwelt..
...ein Blick in den hinteren Teil des Justistal...
...oder nochmals zurück zum Niederhorn...
...man kann den Kopf wenden wir man will, jeder Ausblick fasziniert (re. am Horizont die Jurakette, von wo wir angereist sind)...
...ein Blick in Richtung Gemmenalphorn (an diesem Felsen haben wir vor Jahren Steinböcke inkl. Jungtieren beobachtet, heute wollen sie sich uns nicht zeigen).....
....dafür hat heute die verschneite die Alpenwelt ihren grossen Auftritt.....
.....bereits erwartet uns der kleine Anstieg zum Oberburgfeld ...
....begleitet vom grossen Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau sowie dem Wetterhorn, die sich uns vom Jura her immer wieder am Horizont  präsentieren....
.....das Alpgebäude bei Oberburgfeld....
..... als würde hund über eine fast endlose Aussichtsterasse wandern....
....erstaunlich wenige Mitwanderer sind mit uns auf dem bequemen Weg unterwegs (Chüematte/Kuhweide und Chalberwang/Kalberweide nenn sich die grossen Weiden).....
.....und immer wieder aufs Neue stehen bleiben und staunen.....
.....die Alp Underburgfeld, da verbringen Rinder im Sommer wohl einen besonders aussichtsreichen Urlaub......
......haben wir wieder einmal Glück da unterwegs sein zu dürfen..... 
...bei der Chüematte laden uns Mitwanderer ein, auf dem Balkon einer Alphütte mit herrlichem Bergblick, mit ihnen eine Verpflegungspause zu machen (Überhaupt ist die Stimmung unter den Scheewandernden enorm gut, man begegnet sich wie alten Bekannte und so mancher kleine  Schwaz bereichert den Tag)
....ein Blick zurück zum Gemmenalphorn.......
....die einzelnen Berggipfel können wir nicht bestimmen...
....... ganz links meinen wir das Brienzer Rothorn zu erkenne, an dessen Flanke wir unlängst Schneewandern waren........
.....unter uns der Thunersee immer noch im Nebeldunst........
......haben wir ein Glück, dass er sich auf dieser Höhe verzogen hat......
......dieses Bild muss einfach zu Heidis Galeria-Himmelsblick....
......Alp Schwendeli, ins seiner Umgebung nennen sich zwei Gaden - Geissschür und Schafsschür......
.....was für ein Blick über den Thunersee bis zum Niesen und der Stockhornkette.....
.... und wir sichten zudem einen besonderen Vogel am blauen Himmelszelt (Das Niederhorn und der Harder über Interlacken sind bekannte Gleitschirm Startplätze)....
......nochmals ein Blick zu den grossen drei Bernern, 
.....bevor unser Weg westwärts in Richtung Waldegg, Beatenberg führt...........
.....ein letztes Stimmungsbild bevor wir in Waldegg, einem östlichen Ortsteil von Beatenberg, das Postauto besteigen. Es bringt uns nach Interlacken, von wo wir mit der Eisenbahn wieder an den Jurasüdfuss zurück kehren.
Routenplan:  Eine Schneewanderung von rund 10 Km, auf einem gut angelegten und präparierten Schneewanderweg. Uns kommt es vor wie wenn wir uns in einem Film bewegt hätten. Denn wir durften einen wunderbaren, genussvollen Tag in der verschneiten Alpenwelt erleben.
Der Winterwanderweg hoch über dem Thunersee verdient unumwunden die Prädikate "grossartig" und "erhaben". Wie es die Schweizer Wanderwege in ihrer Routenbeschreibung aufführen.

Montag, 13. Januar 2025

Winterlandschaft - die Freiberge locken

 
Brr..., ganz schön kalt ist es bei unserem Start in der schattigen Combe Dabeillon....

....wir sind nochmals in den verschneiten Freibergen unterwegs....
.....aktuell erreicht die Sonne die Combe den ganzen Tag nicht....
...daher sind die Tannen hier noch reichlich mit Schnee behangen.........
......nochmals Winter Märchenland pur....
....kurz erreicht uns die Sonne....
....stehen bleiben und staunen...
....unser Pfad bleibt vorerst am Schatten.....
.... nicht ohne,
auch wenn die Temperaturen etwas gar kühl sind...
...ist es herrlich durch die einsame und stille Landschaft zu bummeln....
...Plain de Saigne, ein sonst idyllisch, blauer See der sich aktuell mit einer Schneedecke einhüllt...
....heute brauch ich viel Bewegung, dass ich warm behalte....
...über diese Brücke fährt das rote Jurazügli, dass uns auch in die  besondere Combe gebracht hat.....
...bei Le Prépetitjean (beim kleinen Hans) plötzlich ganz viel wärmende Sonne....
...auf sonnigen Pfaden macht Schneewandern doppelt spass......
...da kann ich mein Fell genüsslich von der Sonne wärmen lassen, tut das gut....
...und um das Aufwärmen noch spektakulärer zu machen, gleich noch eine Pause an der milden Sonne.(Nur das Warten auf meinen gefüllten Napf dauert mir etwas zu lange, weil die Knipse wieder einmal von der Aussicht abgelenkt ist).....
....was für ein Kontrast zum ersten Teil unserer Tour, da oben taut der Schnee am geschützten Waldrand bereits heftig...
....dabei sind wir nur über einen kleinen Hügelzug hoch...
.....
.. ins nächste Täli in Richtung La Saigne Jeane gebummelt........
...dieses schreibt ein weiteres, beeindruckendes Kapitel unserer Schnee Tour (ein Bild zu Heidis Galeria Himmelsblick)...
...und weiter auf einem herrlich präparierten Pfad...
...Wegkreuze spielen in der Geschichte der Freibergen eine wichtige Rolle, wie dieses an der Wegkreuzung bei Haut des Rouges-Terres....
...und weiter über einen Hügelzug mit weiteren Wytweide.....
... Erinnerungen aufwärmen, da am Hang haben wir auf einer meiner ersten Jurawanderung eine besonders angenehme Pause gemacht...
...als wir einst zum nahen Etange de Gruére unterwegs waren....
...im Sommer trifft man da regelmässig auf weidende Pferde.....
....Frauchen liebt diesen alten Pfad sehr, er wurde einst als Pilgerweg zum Kloster Bellelay begangen....
...gar nicht schwer sich da wandelnde Mönche aus der Vergangenheit vorzustellen....
...ein Blick auf Le Celatez und das Täli dahinter, von dem ich auf der letzten Tour geschwärmt habe....
...heute ziehen wir über den Dorfhügel weiter....
...und zweigen in eine weiteres, idyllisches Täli ab....
....auch das eine gute Wahl.....
.....
...um den letzten Wegabschnitt zu unserem Ziel unter die Pfoten zu nehmen....
...und noch einmals die besondere Winter Landschaft voll auszukosten.....
....wir beschliessen unsere Wanderung in Saignelégier, dem Startpunkt unserer letzten Tour durch die winterlichen Freiberge.

Tourendaten: Erstaunlich gut begehbare Wege und Pfade haben uns überrascht. Auf einer Route - zusammengesetzt aus uns bereits bekannten und besonders geschätzten Teilstücken.