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Montag, 29. Juni 2020

"Zum Zmorgä uf dä Gränchäbärg"

Es verspricht ein sehr warmer Sommertag zu werden, also planen wir noch vor dem Frühstück den Grenchenberg zu erobern (in der Originalmundart der Region "Gränchäbärg" genannt)......
....wir starten oberhalb Bettlach (Bettlä) und steigen zügig über die Burg Grenchen zum Bettachberg hoch (Bilder dazu fehlen leider ganz, da die Knipse irgend eine  Flause ausgelebt hat)....
... mutig wie wir sind, wählen wir heute den Weg über das "Ängloch" hoch ...
... unerwartet angenehm führt uns nun ein Zickzackweg die steile Wandfluhe hoch (es sind immerhien rund 250 Höhenmeter).....
...  das  letzte Teilstück ist mit ca. 50 Treppenstufen erstaunlich gut zu erklimmen....
....und schon sind wir oben auf dem Grenchenberg, mit einem wunderbaren Blick auf die Wandflue und den Hochschwang....
.... auf einer Infotafel "Durchblick in die Urzeit" wird da die Entstehung des Juras spannend dargestellt, ja da herrschten einst tropische Bedingungen mit einem riesengrosses Meer in dem sich Fischsaurier tummelten.....
... boahh, ja - da hoch sind wir eben gekommen.....
... ein kurzes Teilstück bummeln wir nun dem Gratweg entlang...
...und geniessen den Blick zum morgendlichen Jurasüdhang....
... bevor wir die Hochebene auf dem Obergrenchenberg queren....
.... und da westwärts zum Längschwang abzweigen...
...... auf einen herrlichen Wiesentrampelpfad...
....wo wir auf der Höhe von Le Buement in Richtung Augstenwald abzweigen...
.... denn wir wollen ja auf der Terrasse des Berghofes Untergrenchenberg unser Frühstück geniessen...
... mit eiem Blick in Richtung Chasseral und rund 3.5 Stunden Wanderung in den Pfoten ist ein Frühstück "Zmorgä" mit Bergkäse genau das Richtige....
.... gut gestärkt kehren wir dem Grenchenberg nun den Rücken zu und bummeln dem Südhang entlang zurück...
... mit einem herrlich Ausblicken ins Mittelland (auch wenn sich die Alpen wieder einmal im Dunst versteckt haben).....
... im Einschnitt da vorne sind wir am Morgen hochgestiegen und werden da auch wieder absteigen....
... doch zuerst trödeln wir gemächlich über herrliche Blumenweiden....
... und erreichen die Alp Bützen, mit einer mir willkommenen Wassertankstelle.........
... und wo sich wieder so eine spannende Infotafel "Durchblick in die Urzeit" steht. Kaum zu glauben, dass da einmal das ganze Mittelland mit Eisbedeckt war, so quasi aufgefüllt bis hoch zur Wandfluekrete. (Was für ein Gegensatz zu den tropischen Bedingungen einige Millionen Jahre vorher).......
... und bald zeigt sich die markante Wandflue uns nun im Sonnenlicht (da sind wir am Morgen in Richtung Ängloch abgezweigt)...
.... denn wir sind zurück auf dem Bettlachberg...
... heute wird es uns zu warm, aber da über den Hochschwang wollen auch gelegentlich wieder entlang pfoten.....
.... auch der markannte Betlachstock lockt - da wäre nämlich ein einmaliges Waldreservat zu bestaunen .....
....also abgemacht - da müssen wir einfach wieder hoch kommen...
.... der Abstieg gestaltet sich recht gemütlich....
..... und schon bald aben wir unseren Ausgangpunkt oberhalb Bettlach erreicht. Spannend und vielfältig war unser heutiger Fühbummel
Tourendaten: Die  vielfältige und informative Tour fürt vorbei an der Burgruine  Grenchen über den Bettlachberg das Ängloch hoch zum Obergrenchenenberg und weiter zum Untergrechenberg. Aussichtsreich fürt der Weg über Bützen wieder zurück zum Bettlenberg mit seiner prächtigen Sicht auf die Wandflue.