Montag, 7. Dezember 2020

Val Terbi - hinter den sieben Bergen

  In den letzten Novembertagen waren wir noch auf einer weiteren Erkundungstour - so quasi hinter den sieben Bergen (das Val Terbi ist Luftlinie nur ca 10Km. von meiner Hundehütte entfernt, mit dem Vierräder brauchen wir bis daien aber rund eine Std. für 50 Km., denn die Strasse führt durch Täler und Schluchtenen sowie über einen Pass.) ..

...ganz hinten im Talkessel bei Mervilier pfoten wir bei wunderbarem Wetter los....
...dabei sind wir am Jurasüdfuss bei stockdickem Nebel gestartet...
.... bei dem blauen Himmel, kaum zu glauben, dass Herrchen am Jurasüdfuss den ganzen Tag im dichten Nebel stecken geblieben ist....
...und doch, vorne im Tal gegen Delémont - hält er sich auch zäh...
... wir sind auf gemütlichen Wegen in Richtung Montsevelier unterwegs...
....und bestaunen rechts die Hügelketten die wir heute zu erklimmen gedenken..
...ich bin ja gespannt was uns heute wieder erwartet, hinter den sieben Bergen müssten eigentlich auch die sieben Zwerge hausen....
.... es ist immer spannend, eine uns vollständig unbekannte Gegend zu erkunden..
.... dieser steile Pfad, den Buchenwald hoch, soll uns zum "Welschgärtli"/"petite porte des Welches" führen...
...der felsige Passübergang zwischen Kanton Jura und dem Kanton Solothurn bildet zudem die Sprachgrenze...
.. woher genau der Begriff "Gärtli" stammt haben wir nicht herausgefunden, aber die Weide da auf der Solothurner Seite ähnelt schon einem Traumgärtli....
... doch felsig kann der Pass auch, wir mussten den Pfad um die Felsnase fast ein bisschen suchen...
.... so haben wir uns eine ausgiebige Rast am Grat bei La Chevre redlich verdient......
......garniert mit dieser Aussicht, einfach ein oberhammer Genuss....
... dank einer Infotafel erfahren wir auch ein wenig der spannenden Geschichte dieses Ortes....
...tia, tia, so Wanderungen können den Horizont schon enorm erweitern....
...und uns liegt das ganze Val Terbi zu Füssen....
.... bevor wir eine weitere Felspartie bewältigen....
.... die uns einen ersten Blick in den Talabschnitt von Le Greierle ermöglicht ...
... schade wird der Ton nicht mitgeliefert, denn das Rascheln des trockenen Buchenlaubes ist wie Musik in unseren Ohren...
..... einsam ist es schon da oben schon, auf der ganzen Tour sind uns nur drei Menschen begegnet und die Zwerge haben sich auch nicht gezeigt (die sind wohl auf dem nahen Erzberg schürfen gegangen, damit sie im langen Winter neue Wekzeuge schmieden können)....
... Rinder sind in dieser Jahreszeit ja auch nicht mehr anzutreffen....
....in der Zwischenzeit steigen wir in Richtung Le Chapre den Hang hoch...
.... selbst der Schwarzwald will uns dabei aus der Ferne grüssen...
...gmögiger kann ein Weg für Liebhaber von alten Alleen kaum gestaltet sein....
....und immer wieder Blicke ins freie Land......
... die Weide am Grand Mont ist eine weitere Überraschung...
.... da gilt es einfach wieder - sich hinzusetzen - und geniessen...
... sogar die Hasenmatt, den Weissenstein sowie die Röti sind von da gut zu erkennen (meine Hausberge am Jurasüdfuss, da erkennt man/hund gut, dass wir einfach nur hinter den sieben Bergen meiner Hundehütte sind)
.... einfach oberhundig schön und wir vertrödeln da ganz viel Zeit mit Geniessen und Spielen ...
...heute tun wir uns besonders schwer ins Tal abzusteigen, denn es kann ja gut der letzte milde Novembertag in diesem Jahr sein.....

Tourendaten: (18.11.2020) Wir sind heute der gut signalisierten Wanderroute 454 von Schweiz Mobil "Chemin du Val Terbi" gefolgt.