Montag, 7. November 2016

Durch den Horngraben hoch zur Hinteregg

Wir starten bei der Mühle in Matzendorf (vor acht Tagen, denn nun liegt Schnee)..
... durch den Wald hoch erwartet uns eine ganz spezielle Stimmung ...
....und schon bald gewinnen die Sonnenstrahlen die Auseinandersetzung mit dem Nebel......
.... mmmm, Walddüfte vom Feinsten kitzeln da meine Nase...
.... weil es immer steiler wird habe ich auch manche Pausengelegenheit bis Frauchen nachkommt...




.. denn wir sind auf einem der wenigen "echten Bergwege" im Solothurner Jura unterwegs....











.. nur  eine kurze Passage führt durch den Fels und  wie immer ist er Weg gut signalisiert und unterhalten...
..... und schon haben wir den etwas schattigen Horngraben geschafft und die weiten, sonnige Juraweiden locken.....
... zu allerlei Spielerreien...
.... eine echte Belohnung nach dem etwas steilen Aufstieg, wo ich brav auf dem Weg bleiben musste..
.... jetzt geht es gemütlich auf einem gefälligen  Waldrandsträsschen den Hang entlang...
.... im Rücken - erhaschen wir bereits einen ersten Blick zum Rüttelhorn wo wir spähter noch vorbeikommen...
...doch wir wollen zuerst noch zur Hinteregg.....
.... denn dort erwartet uns nämlich eine gastliche Terrasse....
.... und eine besondere Aussicht..
... dort oben am Waldrand sind wir vorhin entlang gepfotet....
... und nach einem weiteren Waldstück  kommen wir dem Rüttlehon ganz nah...
.... und geniessen bei der Schmidenmatt die freie Sicht ins Thal....
... von einer Tour dort hinten habe ich ja bereits letztens berichtet...
... die ganze Hochebene haben wir eben erpfotet, von dieser Seite zeigt sich  das Rüttlhorn besonders markant....
... doch  nicht nur die Aussichten, sondern auch die feinen Wanderwege sind beachtenswert..
.... wenn man/hund bedenkt, dass da unten im Mittelland - sich die Nebelhexe heute den ganzen Tag festgekrallt hat..
... vor meiner Nase -  die Hochebene des Hofberglis mit der markanten Silhouette von Balmfluhköpfli und der Röti (ein Blick auf unsere Tour - von er Röti - ist im letzten Blog zu finden) ....
..... von dieser Aussicht können wir einfach fast nie genug bekommen..
.... und genehmigen uns- zum verlängerten Genuss - ein feines Zvieri da.....
....doch irgenwann müssen wir einfach weiterziehen....
.... denn langsam senkt sich die Sonne.....
.... und wir wollen ja noch ganz nach Hause pfoten..
.... also gilt es den Blick vom Berg zu lösen und die Wiggernschlucht hinunter zur Ruine Balm zu pfoten......
... wo wir zügig durch den leicht nebligen Herbstwald weiter westwärts zu ziehen....
.... eine herrliche Abendstimmung erwartet uns in Oberrüttenen ...
.... schöner kann nach Hause kommen fast nicht mehr sein.
Was auf der Karte recht klein erscheint ist in der Realität schon ganz beachtlich. Unterwegs waren wir gut 9 Std, davon ca 6.5 reine Wanderzeit für die 18 Km, die Höhenmeter schlagen mit einer runden 1 000 zu Buche.