Eine Wanderung zur längsten gedeckte Holzbrücke in Europa, darf in unserem "Brückenjahr" wirklich nicht fehlen (Nachtrag vom 22.10.2023).......so starten wir in Laufenburg am Rhein, wo der Nebel noch unschlüssig ist ober er sich verziehen will.......wir steigen zuerst zum Burghügel hoch mit Blick auf den Turm der Stadtkirche......
....natürlich braucht ein Städtchen mit Burg im Namen auch ein entsprechendes Wahrzeichen so steht zuoberst auf dem Hügel die Überreste der Laufenburg. (Der einstige Stammsitz der Grafen von Habsburg-Laufenburg. Etwa im Jahre 1180 kamen die Habsburger zu Besitz der Gegend. Sie liessen an beiden Seiten des Rheins Befestigungsanlagen errichten, darunter auch die erste Laufenburg.)......eine sorgfältig gepflegte und unter Denkmalschutz stehende Altstadt, die bereits 1207 urkundlich erwähnt wird als Loufenberc (Berg beim Wasserfall, beim Wasserstrudel, bei den Stromschnelle).........im Jahr 1801 wurde der Rhein von Napoleon zur Landesgrenze erklärt und die Stadt damit in einen helvetischen und einen badischen Teil getrennt. Die heutige Steinbrücke, mit einer riesigen Nepomuk Statue, wurde 1911 erstellt..
......die beiden Teile Laufenburgs wurden schon im Mittelalter (1208) an einer der engsten Stellen des Hochrheins durch eine feste Brücke verbunden..
...das Wetter klart unserem Wunsch entsprechend auf........ die dazugehörende Badstube haben wir nicht gefunden....
.... mächtig wie eine Flussburg, das Kraftwerk Laufenburg, es wurde zwischen 1909 und 1914 erbaut......ein riesiges Flusskraftwerk, Fussgänger dürfen es als Brückenübergang benutzen......das Kraftwerk steht sehr dominant im Oberrhein...... die Schaltanlage der Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg ist zugleich die Drehscheibe des europäischen Verbundnetzes (auf dem Bild die Leitungen nach und von Deutschland).......der Kanton Aargau ist ja bekannt als Energiekanton, sogar die Dampffahne des AKW Leibstadt spiegelt sich da im Rhein.........wie ein See liegt nun der Rhein vor uns.......mit herrlichen Spiegelungen....... ein sehr angenehmer Weg führt da dem Rhein entlang......über dem Schwarzwald ziehen langsam wieder Wolken auf...........und schon haben wir ein weiteres Rheinkraftwerk im Blick......dieses Länderverbindende Flussskraftwerk zwischen Bad-Säckingen und Stein AG wurde 1966 erstmals in Betrieb genommen.......
....mit solchen Stimmungen werden wir heute reichlich beschenken ....
....mit diesem Ausblick machen wir jetzt ein bisschen Pause.......denn das Wandern hat durstig gemacht und meine Pfoten schätzen einen Abkühlung auch....
...ein letzter Blick zurück bevor wir weiterziehen.........noch meint es das Wetter gut mit uns, doch keine 1/2 Std. später ziehen bedrohlich schwarze Wolken auf und wir peilen den nächsten Bahnhof an - die Brücke mit der Insel in Rheinfelden muss noch etwas auf unseren Besuch warten.....
Tourenplan: Eine eher kurze Uferwanderung dem Hochrhein entlang. Naturbelasasene Uferabschnitten, malerische Städtchen, sehenswerten alten Brücken und riesige Wasserkraftwerken - bilden da irgendwie eine besondere Symbiose aus Natur und Technik.






