Samstag, 24. November 2012

Zahnwechsel

Autsch, das ist nun wirklich unangenehm, meine Milchzähne wackeln und fallen aus und neue Zähne wachsen nach. Ich leide sehr an dieser Situation, denn ich kann das Trockenfutter beim besten willen nicht mehr fressen und das bei meinem grossen Labrador huuunger. Selbst die "Gutis" aus Frauchens Tasche konnte ich nicht mehr zerbeissen und muss sie ausspeien (welch eine Verschwendung).
Der ganze Stress hat auch noch  zu "Dünnpfiff" geführt.

Zum Glück hat Frauchen das schnell richtig interpretiert und sorgt nun für weiches Futter und Leckerli die ich beissen kann. Dafür bekomme ich zweimal am Tag die leckeren weichen Kauknochen, die helfen mir mein Kaubedürfniss zu stillen. 



Frauchen hat im Netz ein bisschen gesucht, denn sie meint, bei meinen Vorgängerinnen habe sie den Zahnwechsel kaum bemerkt:

 "Das Milchgebiss besteht aus 28 Zähnen. Zwischen dem 4. und 7. Lebensmonat findet der Zahnwechsel statt. Die Milchzähne fallen aus, die bleibenden Zähne kommen durch. Der Zeitpunkt, wann der Zahnwechsel abgeschlossen ist, ist z.B. auch von der Rasse abhängig. Pauschal lässt sich sagen, dass bei grossen Rassen der Zahnwechsel früher abgeschlossen ist als bei kleinen Hunden. Das bleibende Gebiss besteht aus 42 Zähnen.
Bein manchen Hunden verläuft der Zahnwechsel so unauffällig, dass der Hundebesitzer ihn kaum bemerkt, bei anderen Hunden kann der Zahnwechsel dem Hund starke Schmerzen verursachen 
Während des Zahnwechsels haben die Hunde ein erhöhtes Kaubedürfnis. Das Zahnfleisch juckt und das Nagen wirkt wie eine Massage. Deshalb dem Hund in dieser Zeit Kauartikel (Ochsenziemer, Büffelhautknochen etc.) anbieten, um die Wohnungseinrichtung zu verschonen.
Während des Zahnwechsels sollte auf Zerrspiele verzichtet werden.
Manche Hunde verweigern in dieser Zeit auch das Trockenfutter. Hier kann das Einweichen eine Erleichterung bringen.
Es ist auch nichts ungewöhnliches, dass das Zahnfleisch blutig ist, wenn der Hund sich einen Milchzahn ausgebissen hat.
Ab und an kann der Hund durch das “Zahnweh” auch mal “nicht gut drauf sein”. Aber sobald das bleibende Gebiss durchgebrochen ist, sind alle Schmerzen vorbei und alles ist wieder o.k.
Das bleibende Gebiss des Hundes hat in der Regel 42 Zähne, davon 20 im Oberkiefer und 22 im Unterkiefer. Davon im Oberkiefer 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 12 Backenzähne und im Unterkiefer 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 14 Backenzähne. Damit hat der Hund immerhin 10 Zähne mehr, als der Mensch und auch sonst gibt es einige Unterschiede zwischen dem menschlichen Gebiss und dem Gebiss eines Hundes: Beim Hundegebiss sind Eckzähne im Ober- und Unterkiefer (Fang- oder Hakenzähne) stark entwickelt. Die Backenzähne haben kleine Kauflächen und mehrere Spitzen, die kräftig genug sind, um auch Knochen zerkleinern zu können. Der grösste Backenzahn im Oberkiefer wird auch Reisszahn genannt. Das Kiefergelenk lässt kaum seitliche Kaubewegungen zu."



 

Kommentare:

  1. Hayka (10Jahre) musste von den 42 Zähnen schon etwa 10 ziehen lassen :(
    Wir nehmen noch euren Link mit, damit wir erfahren, wie es mit Ayka weitergeht.
    Grüessli Trudy und DIE TIBIS

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  2. Wouw, da muss ich Frauchen unbedingt dazu bringen, dass sie mit mir einmal an den Untersee fährt - ist ja eine wunderbare Gegend und dann noch die vielen Hunde.
    Grüsse vom Jurasüdfuss
    Ayka

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