Montag, 4. März 2019

Von Ureinwohnern und Neuzuzüglern

In der Luft liegt ein Hauch von Frühling....
...und wir besuchen als Erstes die Sandsteinhöhlen in Lobsigen....
.... und ich musste schon ganz ordentlich Suchhund spielen, denn sie sind ganz schön im Tobel hinter Lobsigen versteckt....
.... wenn am sich vorstellt, dass da vor noch nicht allzulanger Zeit Menschen gehaust haben - wie folgender Text beschreibt: "Die Sandsteinhöhlen waren lange Zeit die «Slums» von Lobsigen: Noch bis vor dem Zweiten Weltkrieg wohnten hier die ärmsten Lobsiger. Sie dürften die Höhlen in den Sandstein gegraben haben. Zu jener Zeit waren sie auch noch um einiges tiefer. Inzwischen haben ihnen Wind, Wetter und herumkraxelnde Kinder zugesetzt, und beim Eingang ist Stück um Stück des bröckligen Steins abgebrochen."..
.... so als Rastplatz in der Frühlingsonne ist es ganz angenehm da.........
...... kaum vorzustellen wie es im Winter da zu hausen gewesen sein muss...
.... und schon ziehen wir weiter und wollen die  ehemaligen "Pfahlbauern" besuchen gehen...
... die waren nämlich die Ureinwohner am kleine  Seelein zwischen Lobsigen und Seedorf, das deshalb zum UNESCO-Welterbe gehört (Die ältesten, am Lobsigensee gefunden Siedlungsreste sind ungefähr 5900 Jahre alt) ....
.... das Seelein können wir leider nicht umrunden, der Weg ist im Wasser verschwunden....
.... dafür beobachten wir zwei sehr neuzeitliche Bewohner, ein Rostgans Paar hat sich da niedergelassen....
... eigentlich sind die fremdländische Zuwanderer nicht besonders gerne gesehen, sie fallen mit ihrem rostroten Federkleid und dem besonderen Geschnatter sofort auf....
.... in der Zwischenzeit nähern wie uns Seedorf, eine Siedlung die bereits im Jahr 1131 schriftlich erwähnt wird.....
....und  wo uns auf dem Weg zum Kirchlein hoch die ersten Frühlingsblümchen anstrahlen...
... die alte Linde bei der Kirche ist fast so hoch wie der Kirchturm.....
... und weil es die Knipse nicht geschafft hat das Kirchlein ins rechte Licht zu rücken - begnüge ich mich heute mit diesem Schlussbild von unsererem Streifzug duch die reiche Vergangenheit dieser Gegend.

Kommentare:

  1. Hallo liebe Ayka,
    du passt aber mit deinem wunderschönen Fell und deiner schönen Farbe wunderbar in die Land.
    Von den Höhlen habe ich noch nie etwas gehört. Jetzt werde ich gleich mal gucken.
    Es war eine schlimme Zeit damals und viele Menschen mußten ihre Heimat wegen einem Wahnsinnigen verlassen.
    Viel Leid ist geschehen.

    Lieben Gruß Eva

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    1. .. in die Landschaft
      sollte es heißen.

      :-))))

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    2. Danke Eva, mein Fell ist sogar pflegeleicht, da hat es sie Natur besonders gut mit mir gemeint. Wär echt spannend mehr von den Höhlenbewohnern da zu erfahren, doch Texte daz sind kaum zu finden.
      Morgengruss von Ayka

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  2. Die Hölen sind wirklich sehenswert - aber kaum vorstellbar, dass dort vor nicht zu langer Zeit wirklich jemand gelebt hat. Wobei ich fürchte, es gibt auch heute noch genug Menschen, die ohne festes Dach über dem Kopf leben müssen.
    Euer Weg heute hat mir gut gefallen - und ich habe auch wieder etwas gelernt ... beim Nachschlagen über Rostgänse ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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    1. Hallo Isabella,
      das mit den Rostgänsen mussten wir auch nachschlagen, aber sie waren so auffällig dass wir sie gelich gefunden haben. Wir haben gelesen, dass die Höhlen aus hygienischen Gründen geräumt wurden - wär ja heute in gewissen Häusern auch notwendig.
      Gruss Ayka

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  3. Uiii, in so einer Höhle war es sicher besser, als nur ein Blätterdach im Wald, aber besonders gemütlich bei kaltem und nassen Wetter, stelle ich mir das nicht vor. Aber doch wirklich interessant, das es so etwas noch quasi vor wenigen Jahren gab!
    Liebe Grüße von Siggi

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    1. Guten Morgen Siggi,
      ja, wir vergessen sehr schnell was vor einigen Jahren noch möglich war und ev. war das ja ehemals gar nicht ein so schlechtes Plätzchen - denn unten im Tal war zu der Zeit Sumpf mit enorm vielen Überschwemmungen.
      Liebe Morgengrüsse von Ayka

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  4. ah..... wie schön, auch ihr habt den Frühling gefunden. Es tut gut die wärmenden strahlen der Sonne zu spüren. Wir haben euch gerne bei euren Spaziergang begleitet

    Ich mag mir gar nicht vorstellen wie kalt es im Winter in diesen Höhlen wohl war. Ich denke da hilft auch ein Feuer nur wenig- Gut dass heute niemand mehr so leben muss (vielleicht mal abgesehen von einigen Obdachlosen?)

    lg von gabi & dina

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    1. Hallo Gabi,
      das mit dem Winter in den speziellen Behausungen hat sich Frauchen auch vorgestellt und dabei echt geschlottert.
      Wunderbare Frühlingstage wünscht dir
      Ayka

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  5. Ich fand das nicht nur einen sehr schönen, sondern auch einen sehr spannenden und informativen Spaziergang. Es ist unvortellbar, dass in den Höhlen Menschen gelebt haben. Wie groß muss die Armut gewesen sein. Ich werde ganz demütig und zufrieden. Leider ist die Armut in der Welt auch heute noch sehr groß....

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Liebe Socke,
      das mit der Armut hat uns auch zu denken gegeben und dabei haben wir etwas in der Vergangenheit der Gegend geschnuffelt und promt den Grund gefunden.
      Heute ist da quasi die Gemüsekammer der Schweiz, aber bis vor rund 130 Jahren war da Sumpf und eine enorm ungesunde, arme Gegend, sogar die Malariafliege hat da ihr unwesen getrieben. Auch wir haben gestaunt wie vor noch nicht so langer Zeit doch alles ganz anders war.
      Morgengrüsse von Ayka

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  6. Ohhh da seid Ihr aber weit zurückgereist in eine längst vergangene Zeit. Unvorstellbar heute, dass dort in den Höhlen wirklich einmal Menschen gelebt haben sollen, so ohne Strom und Wasser und allem was dazugehört. Das war hart, richtig richtig hart. Die Landschaft rund um das Örtchen ist so idyllisch anzuschauen, da denkt man doch, dass es gar nichts böses auf der Welt geben kann...und doch ist es anders...!!

    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Hallo Kerstin
      ich glaube, nachdem ich etwas in der Verganenheit geschnuppert habe, die Gegend war in der Vergangenheit echt rauh und unwirklich zum Wohnen und doch lebten sei jeher Menschen da.
      Was für ein Geschenk, dass es heute da wirklich idyllisch ist.
      Liebe Grüsse von Ayka

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  7. Danke für die schönen Bilder! Ich musste gleich zweimal hinsehen, da bei Lobsigen sieht es ganz ähnlich aus wie in der Nähe von Orbe. Aber das ist gut möglich, es handelt sich ja um denselben Hügelzug :-)
    Gruss vom Werner und Timi

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    1. Hallo Werner und Timi,
      je westlicher wir kommen, je mehr haben wir jeweils mühe genau zu erkennen welche Jurahöhen wir gerade vor unserer Nase haben. Zum Glück ist der Chasserall mit seinem Sender und der Einschnit beim Chasseron meist gut erkennbar.
      Übersteht die Sturmtage gut
      Ayka mit Erika

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  8. Huch, bei euch ist ja der viele Schnee auf einmal weg. Diese Höhlen sind schon beeindruckend. Heute kann man sich ein Leben dort gar nicht vorstellen. Aber wenn ich bedenken das es auch heute viele obdachlose Menschen ohne ein Dach über dem Kopf gibt ... Der kleine See mit den Rostgänsen liegt so schön idyllisch und ihr habt sooo schöne Frühlingsblümchen entdeckt. Es hat uns gefallen mit euch durch den Frühling zu wandern.
    Liebe Grüße von Emma, Lotte und Frauchen

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    1. Ja Emma, Lotte und Frauchen,
      in unserer Landschaft liegen Schnee und Frühling sehr nah beisammen, zwischen dem letzten und dem aktuellen Bericht liegen gerade mal 4 Tage 1 000 Höhenmeter und gut eine Stunde Fahrzeit.
      Liebe Grüsse von Ayka bei der aktuell ein Stum sein unwesen treibt.

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  9. Das mit den Sandsteinhöhlen ist ja spannend! Das ist ja gar noch nicht so lange her! Ciarán ist eher vom Picknickplatz und den Gänsen beeindruckt. ;-)
    Liebe Grüsse
    Nadine mit Ciarán

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    1. Wuff Ciarán,
      nicht weitersagen, aber ich habe wirklich eine Ente vertrieben - wie du dir denken kannst, das Lob ist ausgebieben.
      Gruss Ayka

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  10. jo herrschaft nomol, jetzt mueni no zerscht Lobsige google....
    Da bekomme ich grad Gänsehaut, wenn ich an diese Ureinwohner denke.
    Die Rostgänse allerdings, ob gern gesehen oder nicht, mir gefallen sie sehr und ich liebe ihren eigenartigen Gesang.
    Liebi Grüess, Trudy mit A-Yana

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    1. Hallo Trudy,
      wir haben gelesen, dass in deiner Gegend sich die Rostgänse auch nieder gelassen haben - gell der Gesang ist wirklich ganz speziell und unverkennbar - Frauchen war sehr begeistert das Paar zu treffen. Wir hoffen du hast das nette Nestchen im Seeland in der Zwischenzeit lokalisiert.
      Ganz liebe Grüsse von
      Ayka mit Erika

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  11. Die Höhlen sehen richtig spannend aus. Rostgänse habe ich bei uns noch nicht zu sehen bekommen. :-) da war ja wieder viel Abwechslung auf eurer Runde.
    liebe Grüße
    Sandra und Aaron

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    1. Einfach genau das Richtige für gwunderige labradore.
      Gruss Ayka

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  12. Das sah mir heute bei dir tatsächlich schon sehr nach Frühling aus?
    Wie war das dort am kleinen Seelein, konntet ihr da durchwaten oder musstet ihr umkehren? Egal, es muss ein schöner Spaziergang gewesen sein und über das Wohngefühl im Fels habe ich mir auch so meine Gedanken gemacht.
    LG Heidi

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    1. In der Zwischenzeit macht der Frühling wieder etwas Pause, hat sich wohl zu sehr verausgabt - er hat nun dem Hudelwetter Platz gemacht.
      am Seelein sind wir dann einfach in der Wiese entlangepfotet und anschliessend einer wunderbaren Hecke entlang weiter - das Umrunden verschieben wir einfach auf ein andermal.
      Liebe Grüsse von Ayka

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  13. Liebe Ayka,
    in diesen Höhlen sollen Menschen "gelebt" haben - oh, oh...
    Warum sind die hübschen Rostgänse nicht erwünscht?
    Liebe Grüße Heidi

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    1. Die Rostgänse sollen nicht einheimisch sein und auch etwas sehr streitsüchtig gegenüber Artgenossen.
      Gruss Ayka

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  14. Die Höhlen sehen sehr beeindruckend aus, aber darin leben war mit Sicherheit nicht schön. Ich kann mir vorstellen, dass das ein hartes Leben war.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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    1. Oh ja, im Sommer für so zwei Wochen sicherlich abenteuerlich, aber als fester Wohnsitz wär das wohl auch nichts für einen verwöhnten Labrador.
      Gruss Ayka

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